Regen in Cambridge

01/02/2012

In der vergangenen Woche war ich mal wieder für einen Tag in England. Kurz zum Hintergrund meines Kurztrips:

Einige von euch wissen sicherlich, dass ich gerne mal für einen Tag mit Ryanair nach London fliege. So war ich in den letzten Jahren sechs Mal in London. Dabei habe ich mit immer über die Preise des Stansted Express in die Stadt echauffiert – schließlich kostete mich die Bahnfahrt nicht selten das Fünffache des Flugs von Bremen nach London-Stansted. Daher überlegte ich mir, ob ich als London-Fan mal etwas anderes in den nördlichen Home Counties sehen will. Meine Wahl fiel dann auf Cambridge. Ich hatte einen Tag vor Abflug noch einen Mietwagen gebucht – für 25 Euro pro Tag, über Expedia gebucht, eine sehr sinnvolle Investition, wie sich noch herausstellen sollte, denn schon die Wettervorhersage versprach nichts Gutes.

Los ging’s wie so oft am Osnabrücker Hauptbahnhof, der um kurz nach 4 Uhr morgens eine Sammelstelle obskurer Personen ist. Das Gefühl des Grausens in der Halle wird nur durch den Menschen, der mit seiner Wischmaschine den Boden säubert und einen von Zeit zu Zeit verjagt, unterbrochen. Doch auch diese Hürde wurde gemeistert und so saß ich nach Umsteigen in Dreye und Weiterfahrt mit dem Bus rechtzeitig in der Ryanair-Maschine gen London-Stansted, wo ich zehn Minuten vor der planmäßigen Zeit angekommen bin.

Dort ging’s dann zu Budget, die mir den günstigen Mietwagen verschafft hatten. Auf dem Parkplatz angekommen, bin ich natürlich erst zur falschen Seite des Autos gegangen, um wieder einmal festzustellen, dass Autos in Großbritannien das Lenkrad auf der rechten Seite haben. Auch die Versuche, mit der linken Hand den Gurt aus der Verkleidung der B-Säule zu ziehen sowie die rechte Hand zum Schalten zu benutzen, schlugen fehl. Nach ein paar Minuten hatte ich mich aber an das Auto gewöhnt und so war es kein Problem, in einer knappen halben Stunde Cambridge zu erreichen. Mit dem P+R-Bus fuhr ich die letzten paar Meilen in die Innenstadt.

Dort flüchtete ich mich zunächst ins Einkaufszentrum Grand Arcade. Dort war aber um kurz nach 10 Uhr nicht allzu viel los.

Von dort startete ich meinen Stadtrundgang, der aber aufgrund des Regens nicht sehr ausführlich wurde. Zunächst führte mich mein Weg zum Christ’s College, das vor allem für die biologische Fakultät bekannt ist.

Danach ging’s zum Market Square mit der Rückseite der Holy Trinity Church. Der Markt, der eigentlich stattfinden sollte, bot aber ein recht trauriges Bild.

Pizza gibt es in diesem eigentümlichen Gebäude. Und rechts sind Bauzäune zu sehen, die mich in der Stadt häufiger verfolgten. Anscheinend wurde gerade alles für die nächste Sommer-Touristensaison hergerichtet.

Blick von der „cow“ in Richtung des Market Sqaure:

Durch die verwinkelten Gassen der Innenstadt ging es dann weiter – immer den Wasserpfützen ausweichend.

Das bekannteste College Cambridges ist das King’s College. Hier studierten unter anderem John Keynes, Adam Turing oder Salman Rushdie. Die englische Wikipedia hat Artikel zu ca. 600 Alumni des King’s College. Irgendwie schon beeindruckend, so auch die Architektur:

Weniger beeindruckend fand ich, dass auch Ende Januar, wenn sowieso kaum Touristen in der Stadt sind, Eintritt für Besucher des Colleges verlangt wird. Gut, „Eintrittsgebühren“ für Hochschulen gibt es in Deutschland in etwas anderer Art und Weise auch, aber bevor es hier zu politisch wird, wende ich mich lieber der Fortsetzung meines Stadtrundgangs zu. Weiter ging’s zum Fluss Cam, der der Stadt ihren Namen gab. Links ist die Rückseite des King’s College zu sehen:

Auf der Cam kann man sich auch mit Booten fortbewegen. Dabei stößt man sich – ähnlich wie die Gondoliere in Venedig – mit einem langen Stock vom Grund ab. Nach näherer Inspektion der Boote hatte ich aber keine Lust mehr auf eine Fahrt, da mir nasse Füße noch gefehlt haben:

So ging ich wieder zurück in die Innenstadt, wo ich dem Great Gate des Trinity College begegnete. Am Trinity College studierten insgesamt 32 Nobelpreisträger, unter anderem Ernest Rutherford oder Niels Bohr. Auch Isaac Newton und Prince Charles studierten hier. Für Besucher war das College aber geschlossen, was mich zum Glück nicht in die Verlegenheit brachte, mir zu überlegen, ob ich den Eintritt zahlen soll.

Nachdem ich dann endgültig durchnässt war, beschloss ich zum Auto zurückzukehren und während der Fahrt nach Braintree zumindest meine Jacke trocknen zu lassen. In Braintree gibt es das Freeport Shopping Village, das im Gegensatz in den meisten deutschen Outlet Centres noch echte Schnäppchen hat. Für einen Shopping-Tag auch Abseits von London ist das Village durchaus empfehlenswert. Dafür benötigt man aber idealerweise einen Mietwagen. Mit der Bahn braucht man von Stansted für etwa 30 Kilometer über 2 Stunden, auch der Bus braucht über eine Stunde.

Nachdem ich meine Einkäufe erledigt hatte, ging es zurück zum Flughafen, um beim überteuerten Chinesen zu essen und anschließend zurückzufliegen.

Fazit: Cambridge war als Alternative zu London gedacht, kann aber natürlich an die Weltmetropole nicht heranreichen. Wenn man aber mal im Sommer einen Ausflug machen möchte, ohne den Trubel der Großstadt haben zu wollen, ist Cambridge mehr als eine Alternative. Ich hatte leider das Pech, dass das Wetter „typisch englisch“ war.

24 Stunden auf Teneriffa

22/01/2012

Vor knapp zwei Wochen war ich zum zweiten Mal auf Teneriffa. Ich hatte noch einen 111-Euro-Gutschein für Pauschalreisen von ab-in-den-urlaub.de, den ich für 8 Euro bei Groupon gekauft hatte. Dieser musste noch bis 31.12.2011 eingelöst werden und so war ich kurz vor Weihnachten auf der Suche nach einer passenden Reise. Vor allem für Kurzreisen lohnt sich dieser Gutschein, den es ähnlich auch immer wieder von opodo bei Groupon gibt, sehr. Nach Abzug des Gutscheins war die Reise für mich effektiv umsonst – der Nachteil war aber, dass nur noch eine Nacht Aufenthaltsdauer verfügbar war.

So ging es dann um 5:38 Uhr in Osnabrück los. Mit der Bahn bin ich nach Hamburg gefahren, um dort den TUIfly-Flug nach Teneriffa Süd anzutreten. Etwas erschrocken war ich jedoch schon beim Online-Check-In ob der Wahl des Fluggerätes von TUIfly: In einer Boeing 737-800 sollte ich mich fünf Stunden lang auf dem Weg nach Teneriffa aufhalten (wer schon mal mit Ryanair geflogen ist, weiß, was ich meine). Unter anderem dadurch, dass die Sitztasche sich in dem Flugzeug in der Höhe der Kopfstütze befand, hatte ich zumindest genug Beinfreiheit. Nerviger waren auf der Hinreise jedoch meine Mitpassagiere. Anscheinend gab es doch einige Leute, die ihren Ruhestand auf Teneriffa verbringen und über die Weihnachtsfeiertage in Deutschland waren. So senkte ich den Altersdurchschnitt auf der Maschine bestimmt um einige Jahre. Nervig war vor allem die Tatsache, dass der Kabinengang als Aufenthaltsbereich genutzt wurde. So wurde es für mich auf dem Weg zum Waschraum sowie für die Flugbegleiter jedes Mal sehr beschwerlich, sich durchzuschlagen. Als dann auch noch gefragt wurde, ob sich ein Arzt an Bord befindet, sah ich mich schon aufgrund eines medizinischen Zwischenfalls in Portugal notlanden. Zum Glück ging es der Passagieren nach einer kurzen Behandlung in der hinteren Galley wieder besser, so dass wir alle wohlbehalten auf dem Flughafen Teneriffa Süd landeten.

Mein erster Weg führte mich zu Europcar, wo ich einen Wagen gemietet hatte. Zum einen, um nicht ewig im Transferbus vom Flughafen zum Hotel zu sitzen, zum anderen, um noch etwas von der Insel zu sehen. Denn meiner Meinung nach ist die landschaftliche Vielfalt Teneriffas viel zu schade, um in den Touristenorten an der Küste zu bleiben.

Nach etwa 30 Minuten Fahrt erreichte ich mein Hotel Virgilia Park in Los Gigantes. „Sehr komisch“, war die Aussage des sehr freundlichen Rezeptionisten aufgrund der Tatsache, dass ich nur eine Nacht bleiben würde. „Drei Nächte hatten wir schon öfter. Aber eine Nacht – nein, das kam noch nicht vor“, schien er wirklich etwas verwirrt. Für diese eine Nacht bekam ich ein Apartment, das alles hatte, was ich benötigte. Es war aber kein Vergleich mit dem tollen Executive-Zimmer im Iberostar Torviscas Playa, wo ich vor einem Jahr war. Der Ausblick vom Balkon entschädigte aber für einiges:

Die Sonne stand gegen 16 Uhr schon recht tief und so machte ich mich auch gleich zum Teide-Nationalpark auf. Der Teide ist der höchste Berg Spaniens – und das auf einer Insel, die kleiner als das Saarland ist. Hier der Teide im Licht der Dämmerung:

Und hier noch ein Bild, das ich bei einem Zwischenstopp im Teide-Nationalpark gemacht habe:

Obwohl es an der Küste noch etwa 25 °C waren, war es auf etwa 2.000 Meter Höhe ziemlich kühl – schätzungsweise 10 °C waren es hier noch. Deshalb ging es dann auch recht schnell wieder weiter.

Nach Masca, meinem eigentlichen Ziel, habe ich es an diesem Tag nicht mehr geschafft. Das wurde also auf den nächsten Tag verschoben. Für den Abend habe ich mir im Supermarkt noch Brot mit Salchichon und zwei Dosen Dorada, das auf den Kanaren gebraut wird, gekauft.

Am nächsten Tag ging es dann zum Dorf Masca. Alleine schon die Fahrt dorthin ist spektakulär:

Das Dorf selbst war bis vor etwa 40 Jahren nicht mit normalen Pkw zu erreichen und liegt größtenteils auf einem Felsvorsprung:

Hier der Blick zurück „nach oben“:

Leider war so viel los, dass es keinen Parkplatz mehr für mich gab. Auf eine kurze Wanderung durch den Barranco de Masca musste ich also verzichten. Auf der Rückfahrt habe ich für die fünf Kilometer lange Strecke von Masca nach Santiago del Teide fast 30 Minuten gebraucht. Vor mir war ein Bus, der in den engen Serpentinen immer wieder zurücksetzen musste, da er sonst nicht um die Kurve gekommen wäre. Fazit: Der Besuch von Masca ist nur für geübte Fahrer in Fahrzeugen mit guter Bremsleistung empfehlenswert. ;)

Um 14:10 Uhr sollte es nach Hamburg zurückgehen. Ich war etwas früher am Flughafen, so dass ich noch dem Duty-Free-Shop einen Besuch abstattete. Dort habe ich dann auch einen flughafenweiten Stromausfall erleben dürfen. Geplündert habe ich den Laden in dieser Zeit aber nicht :) . Das Boarding des Rückflugs war auch etwas chaotisch, so dass es mit ca. 25 Minuten Verspätung losging.

Dies hatte die Folge, dass ich in Hamburg erst mit dem „Nachtzug“ nach Frankfurt, der eigentlich ein normaler Intercity ist, nach Osnabrück fahren konnte. Ich hatte ein Abteil für mich alleine. Dort konnte man die Sitze ausziehen. Wenn man sichergehen könnte, ein Abteil für sich zu haben, ist das eine günstige Alternative, zumindest von Hamburg, Bremen oder Osnabrück nach Köln, Koblenz, Mainz oder Frankfurt zu kommen – Schlaf inklusive, da man das Licht und den Lautsprecher im Abteil ausschalten kann:

Mein Fazit: Teneriffa ist bis jetzt für mich eine der tollsten Gegenden, was die Landschaft angeht, in der ich bisher war. Ohne Mietwagen wird es aber schwer, alle Sehenswürdigkeiten der Insel sehen zu können, obwohl es ein gutes öffentliches Busnetz geben soll. Die Fahrzeiten der Busse dürften aber vor allem entlang der Gebirgsstraßen jenseits von Gute und Böse liegen.

Malediven 2011

09/01/2012

Nachdem mein Urlaub in den Emiraten kurzfristig aus persönlichen Gründen abgesagt werden musste, war ich auf der Suche nach einer kurzfristig bezahlbaren Alternative. Ich habe mich an die Super-Last-Minute-Flüge von L’tur erinnert und eigentlich auf Cancun gehofft. Es kam aber anders und zu für mich idealen Zeiten (Montag-Samstag) gab es noch einen Platz nach Male.

So ging’s dann Montags zuerst von DUS nach MUC, bevor ich in die Maschine nach MLE umgestiegen bin. Nette Randnotiz: Meine Nachbarn vom ersten Flug habe ich auch in der Maschine nach MLE wiedergesehen.

Mit dem A330-200 gings dann etwa 20 Minuten verspätet los – was sich aber nicht als schlimm erweisen sollte. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 896 km/h wurde die Verspätung bis Male wieder aufgeholt, wir waren sogar etwa eine Stunde früher da!

Für die vier Nächte auf den Malediven habe ich mich für eine Low-Budget-Lösung entschieden. Nicht nur, aber auch aus dem Grund, weil ich noch einiges sehen wollte und ich nicht nur am Strand auf einer Resortinsel abhängen wollte. Daher habe ich mich für das Daisy Inn auf Hulhumale entschieden. Hulhumale ist die künstlich geschaffene Nachbarinsel der Flughafeninsel und mit dieser über einen Damm verbunden. Das Hotel selbst kann ich nur empfehlen, auch wenn es wohl nichts für zwei Wochen ist. Aber als Übernachtung vor oder nach einem Flug ist es eine ideale Lösung.

Nach der Ankunft am Morgen bin ich gleich mal zum Strand, den man morgens an Werktagen fast alleine für sich hat. Ist zwar nicht der typische Malediven-Traumstrand, aber dennoch konnte man es hier aushalten. An einigen Stellen machte sich aber das fehlende Umweltbewusstsein der Einwohner bemerkbar, obwohl das Wasser absolut sauber war.

Nachdem ich noch einige kleinere Einkäufe getätigt und in einem Restaurant gegessen habe (alleine die Suche nach einem Geschäft, das Sonnencreme führte, dauerte zwei Stunden ), bin ich auch recht früh ins Bett gefallen.

Am zweiten Tag stand ein Ausflug nach Male, der Hauptstadt der Malediven, auf dem Programm. Von Hulhumale gibt es eine Fähre, die im Viertelstundentakt fährt. Kostenpunkt: 5 Rufiyaa (ca. 0,30 Euro). Alleine schon die Fahrt war recht beeindruckend. Man merkt hier deutlich, dass Schiffe das Haupttransportmittel sind. Diese Palme wuchs auf einer unbewohnten Insel. Obwohl, Insel ist etwas übertrieben. Das Stück Land war vielleicht 10×10 Meter groß:

Male selbst ist ganz interessant, ich fand die Stadt aber teilweise unangenehm: 100.000 Einwohner leben auf einer Fläche von 1,8×1,2 Kilometern. Da anscheinend auch jeder ein motorisiertes Fortbewegungsmittel benötigt, war ich aufgrund oft fehlender Bürgersteige stets auf der Hut, um nicht von einem Moped, Taxi oder Kleinlaster überfahren zu werden. Daher gibt’s von Male leider auch keine Bilder. Darüberhinaus trug das Klima (über 30 Grad und Luft zum Schneiden in den engen Gassen) bei jemandem, der vor 36 Stunden noch im europäischen Winter war, nicht unbedingt zum Wohlbehagen bei. Für den Abend kaufte ich mir zwei Dosen dieses alkoholfreien Bieres, um auf dem Hotelzimmer zu entspannen.

Das Nachtleben ist hier nämlich nur rudimentär vorhanden. Die einzige Möglichkeit, den Abend zu verbringen, besteht im Besuch eines Restaurants oder Cafés…
Tag 3 war wieder ein Strand-Tag. Außerdem habe ich mal Hulhumale erkundet. Die Insel ist ein faszinierendes städteplanerisches Projekt. 60.000 Einwohner sollen nach Fertigstellung im Jahr 2020 hier leben. Doch im Moment ist es hier noch recht idyllisch. Weite Flächen, vor allem im Süden der Insel sehen so aus:

Dafür gibt’s da dann auch noch ein paar einheimische Tierarten:

Am Tag vor der Abreise bin ich zur Nachbarinsel Farukolhufushi gelaufen. Ja, richtig gelesen: Gelaufen! Bei Ebbe kann man durch das seichte Wasser der Lagune, das maximal bis zur Hüfte reicht, hinüberlaufen. Allerdings sollte man auf Korallen achtgeben und diese überschwimmen. Badeschuhe sind übrigens auch Pflicht. Dort angekommen, wurde ich von den Mitarbeitern des Club Faru (ehemals Club Med) zwar etwas komisch angeschaut, bei meiner Inselumrundung aber in Ruhe gelassen. Hier ist die Resortinsel von Hulhumale aus:

Das ist sowieso etwas, das mir äußerst positiv aufgefallen ist: Trotz der augenscheinlichen Armut der Leute wird man als Tourist im Gegensatz zu anderen Gegenden in Ruhe gelassen. Nur ein einziges Mal wollte mir ein Verkäufer am Strand Muscheln andrehen. Wenn der Individualtourismus auf die Malediven, der erst seit 2009 erlaubt ist, zunimmt, wird sich das wahrscheinlich leider ändern. Die Maldivianer habe ich sowieso als sehr zurückhaltend erlebt. Ob das ihre Art ist oder sie von der jahrzehntelangen Diktatur so gemacht wurden, weiß ich nicht.
Am fünften Tag ging‘s dann auch schon wieder zurück. Natürlich nicht ohne ein Souvenir zu kaufen. Wie üblich habe ich mich für lokales Bier aus dem Duty-Free-Shop entschieden. Da die Malediven als muslimisches Land „trocken“ sind (Ausnahme: Resortinseln und Flughafenhotel), gab es „nur“ indonesisches Bintang-Bier. Interessant war die Preisgestaltung: 1 Dose 2 US-Dollar, 24 Dosen 15 Dollar. Also musste ich nicht lange überlegen, was an der Sicherheitskontrolle vor dem Gate noch einmal die Aufmerksamkeit meiner lieben Mitreisenden auf mich gezogen hat. Schließlich hat ja nicht jeder ne Palette Dosenbier im Rucksack. :D Nach dem Genuss des ersten Bieres zu Hause habe ich es aber bereut, gleich so viel zu kaufen… Während des Fluges habe ich gemerkt, dass knapp 11 Stunden in der Eco des Air-Berlin-Airbus äußerst grenzwertig sind. Das Produkt ist auch nicht mehr unbedingt auf dem aktuellsten Stand. In-Flight-Entertainment, bestehend aus Monitoren, die alle 4 Reihen angeordnet sind und 3 Filme sowie die unvermeidlichen Comedy-Clips zeigen. Am besten war da noch die Airshow… Am Schluss war ich sogar so verzweifelt, dass ich mir den Robbie-Williams-Kanal angehört habe. Die Kabinenbesatzung machte aber sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückflug die Mängel des Produktes wett – sehr freundlich!

Insgesamt kann ich die Malediven für Ruhesuchende nur empfehlen. Auch das Essen kam meinem Geschmack sehr entgegen (mir sind in Europa grundsätzlich alle Speisen zu schwach gewürzt :D ). Empfehlen kann ich in Hulhumale das Cafe Cappuccino in der Hauptstraße. Nach dem Chili-Seafood am ersten Abend hatte der freundliche Restaurant-Chef für die restlichen drei Tage einen Stammgast. Hauptgericht+Fruchtsaft+Wasser lag preislich bei 3-4 Euro.

Ach ja: Leider ist mir erst nach der Rückkehr aufgefallen, dass ich einen Staubpartikel auf der Kameralinse hatte. Macht sich natürlich bei dem blauen Himmel nicht so toll. Hatte auch noch keine Lust, die Bilder zu bearbeiten. Der Alltag hatte einen schneller wieder, als einem lieb ist…

Wer eine ähnliche Reise unternehmen will:

Kurzfristig (also 1-3 Tage vor Abflug) gibt es öfter mal Flüge nach Male mit Air Berlin (zumindest solange Air Berlin die Strecke noch bedient). Ich habe da bereits Flüge für 129 Euro return gefunden, realistischer scheinen aktuell aber 200-340 Euro zu sein. Buchbar über ltur.com/de. Dann auf „Super Last Minute->Flüge“ gehen. Für jemanden, der länger im Voraus buchen möchte, empfehle ich Condor, die ab Frankfurt nonstop nach Male fliegt. Hier kann man ab ca. 550 Euro nach Male kommen. Alternativen gibt es aber auch mit Etihad, Emirates oder Qatar Airways, wobei dies einen Zwischenstopp in Abu Dhabi, Dubai oder Doha erforderlich macht. Am besten könnt ihr das bei Expedia vergleichen.

Mein Hotel war das Daisy Inn, das mittlerweile Hulhumale Inn heißt. Gebucht habe ich über booking.com, aber auch hier haben die Preise mittlerweile angezogen. Kein Wunder, denn im Hotel begrüßte man mich mit den Worten: „In letzter Zeit kommen viele Deutsche hierher.“

Karibik ab Paris ab 399 Euro

25/08/2011

Wer kurzfristig in die Karibik möchte, für den ist das aktuelle Air France-Special genau das Richtige:

Ab Paris geht es nach St. Maarten/Saint-Martin, Guadeloupe und Martinique. Nach Paris kommt man mit dem Thalys oder ICE schnell und günstig (ab 29 Euro).

Das Angebot gilt für den Reisezeitraum von 12. September bis 13. Oktober 2011 (St. Maarten nur bis 5. Oktober 2011).

Buchbar ist das Angebot bei ebookers.de

5-Euro-Gutschein für Air Berlin

16/12/2010

Bis zum 19.12.2010 kann man bei lastminute.de

5 Euro bei Flügen mit Air Berlin sparen.

Einfach bei der Buchung den Gutscheincode 5rtbnapLMN12

eingeben.

Budapest-Aktion bei lastminute.de

16/12/2010

Bei lastminute.de gibt es derzeit eine Aktion für Hotels in Budapest.

In dieser Aktion gibt es für verschiedene Hotels bei einem Aufenthalt von zwei oder drei Nächten eine Nacht gratis dazu. Außerdem gibt es eine Gratis-Eintrittskarte für die Thermalbäder in Budapest. Bei Preisen ab 32 Euro pro Nacht sicher ein interessantes Ziel für einen Städtetrip!

15-Euro-Gutschein für Pauschalreisen bei weg.de

17/08/2010

Wer geplant hat, bei weg.de eine Pauschal- oder Last-Minute-Reise zu buchen, bekommt bis zum 31.12.2010 15 Euro zurück. Der Gutschein ist ab einem Mindestreisepreis von 150 Euro einsetzbar.

Gutschein-Code: DOU-15-311210-k3-9m2

Hier können Sie die genauen Bedingungen des Gutscheins einsehen.

Buchungsportale für Hotels im Vergleich, Teil 2

17/08/2010

Nachdem vor einigen Tagen der erste Teil des Buchungsportalvergleichs veröffentlich wurde, kommt hier nun der zweite Teil:

Bedfinder.com

Bei Bedfinder.com gibt es eine Auswahl, die nahezu an Expedia heranreicht. Positiv aufgefallen ist bei einem Test, dass bei Hotels in Amsterdam (und vermutlich auch in Städten mit ähnlichem Preis-Leistungs-Verhältnis) eine „Warnung“ zu 1- und 2-Sterne-Hotels erscheint.

Vorteile:
+ übersichtliche Buchungsmaske
+ große Auswahl

Nachteile:
- auf der Ergebnisliste erscheinen die Hotels, die „Tipp“ von Bedfinder.com sind zuerst, so dass man für die günstigsten Hotels nach unten scrollen muss.

Weg.de

Weg.de bietet Hotels an, die meist über einen Reiseveranstalter gebucht werden.

Vorteile:
+ Buchung über einen Reiseveranstalter, somit Serviceleistungen und Betreuung aus Deutschland.

Nachteile:
- recht unübersichtliche Buchungsmaske
- ausgefallene Ziele nicht vorhanden

sonnenklar.tv Limited Edition: Reisen mit Extras

05/08/2010

Bei sonnenklar.tv gibt es bis 17. August, 15 Uhr Reisen mit interessanten Extras. Wer geplant hat, eine Reise in eines der Zielgebiete zu unternehmen, sollte einmal einen Blick darauf werfen. Neben Fernreisen gibt es aber auch Angebote für Kurzurlaube in Deutschland oder Österreich.

Hier ein paar Beispiele:
Premiumschiff und Caribbean World:
Ägypten / Luxor & Hurghada, Außenkabine & DZ Superior, VP/AI , 7 Übernachtungen, *****, ab 599 Euro
Ersparnis: bis zu 100 Euro/Person
Inklusive aller Transfers!

Kombi Miramar Al Aqah & Atlantis The Palm:
V.A.E. / Fujairah & Dubai / DZ, HP/AI,
6 Übernachtungen, *****, ab 899 Euro
Ersparnis: bis zu 100 Euro/Person
Im Atlantis the Palm gibt es Halbpension plus im Wert von ca. 200 Euro on Top

Mercure Samui Buri Resort:
Thailand / Koh Samui / Maenam, DZ-Deluxe, inkl. Frühstück, 10 Übernachtungen, ****+, ab 1.099 Euro
Ersparnis: bis zu 150 Euro / Person
Inklusive einem Abendessen pro Person

Hier geht es zu den Angeboten:

Limited Edition bei sonnenklar.tv: Besondere Extras bei allen Angeboten – Jetzt buchen!

Buchungsportale für Hotels im Vergleich, Teil 1

04/08/2010

Wenn man gerade mal keine Aktion erwischt, ist es oft schwierig, ein günstiges Hotel zu finden. Daher möchte ich hier einmal einen kurzen Vergleich der gängigen und interessanten Hotelbuchungsportale anstellen. Teil 2 folgt in den nächsten Tagen.

Expedia.de

Expedia.de ist die größte Hotelbuchungsseite und bietet eigentlich für fast jedes Reiseziel das passende Hotel. Interessant ist das von Expedia.de betriebene Insiders’ Select-Programm, bei dem nach einem bestimmten Schlüssel Hotels bewertet werden und dann als besondere Empfehlung dargestellt werden. Mit diesen Hotels kann man im Grunde nichts falsch machen. Ein weiteres nettes Feature ist die Best-Price-Garantie. Wenn man ein Hotel gebucht hat und dieses unter denselben Konditionen woanders findet, bekommt man den Differenzbetrag zurück.

Vorteile:
+ riesige Auswahl an Hotels weltweit
+ günstige Angebote
+ „Best-Price-Garantie“

Nachteile:
- Supporttelefonnummer kostenpflichtig (0,14 €/Min.)

Wotif.com

Bei Reisen nach Asien oder Australien lohnt sich ein Blick auf Wotif.com. In diesen Regionen kommt die Auswahl an Hotels durchaus an Expedia heran. Allerdings ist die Menüführung etwas gewöhungsbedürftig.

Vorteile:
+ großes und günstiges Angebot für Asien und Australien

Nachteile:
- Buchungsmaske gewöhnungsbedürftig

Hostelbookers.com

Hostelbookers.com hat sich vornehmlich auf Hostels und günstige Hotels spezialisiert. Vor allem bei „Mainstream“-Reisezielen sehr zu empfehlen, um eine günstige Unterkunft zu finden.

Vorteile:
+ eines der umfassendsten Buchungsportale für Hostels und günstige Hotels
+ sehr gutes und nachvollziehbares Bewertungssystem

Nachteile:
- Zahlung nur per Mastercard oder VISA möglich

Accorhotels.com

Dies ist das eigene Buchungsportal der Accor-Hotelgruppe. Beispielsweise können hier Etap, Ibis, Mercure oder Novotel gebucht werden. Oftmals gibt es hier günstige Sonderangebote.

Vorteile:
+ durch Sonderangebote oft günstiger als andere Buchungsportale

Nachteile:
- beschränkt auf die Accor-Gruppe

Hier geht’s zum zweiten Teil.


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